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Projektresultate Teil 2: Willkommen in der BeefMachinery!

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Juli 1, 2014 von Daniel

Missverstandene Monster

„Möchten Sie einen BeefBurger zu Ihren Pommes?“

Diese Frage sollte man im Restaurant der BeefMachinery wohl eher verneinen. In meinem Beitrag für die Ausschreibung „ Missverstandene Monster “ des ohneohren-Verlags steht neben der Filiale der besagten Fastfood-Kette auch das Schleimmonster Hugo im Mittelpunkt. Dieser ist unverschuldet in finanzielle Not geraten und muss – um einen weiteren Besuch des Inkassobüros Knochenbrecher zu vermeiden – Geld verdienen. Verzweiflung und Rückschläge führen ihn schließlich in die Fänge der BeefMachinery.

Missverstandene MonsterEine Idee für eine Geschichte zu finden ist nicht immer leicht. Manchmal kommt sie wie auf Knopfdruck, manchmal braucht es Tage und viel Inspiration, ehe es „Klick“ macht. „In den Fängen der BeefMachinery“ zählt zur ersten Kategorie. Von Anfang an schwebte mir ein Monsterwesen vor, das einem Beruf in der Menschenwelt nachgeht – natürlich sollte der Zusammenprall der unterschiedlichen Arbeitsauffassungen von Mensch und Monster nicht lange auf sich warten lassen. Das Grundgerüst stand fest, fehlten noch die Details. Das Aussehen des Monsters, ob es nun besonders ausgefallen und originell ist, betrachtete ich als zweitrangig. Mein Hauptaugenmerk lag dagegen auf dem Beruf. Sollte er in einer Führungsposition angesiedelt sein? Oder sollte es doch eher der zombiehafteste, unwürdigste Job sein, den man sich vorstellen kann?

Den Schubser in die richtige Richtung gab mir eine Freundin. Ich erinnerte mich daran, wie sie mir einst von ihrer Tätigkeit in einem großen Fast-Food-Unternehmen erzählt hatte – übermäßig begeistert hatte sie nicht geklungen. Die Entscheidung fiel so schnell, wie der Einfall gekommen war. Mein Monster war nun also dazu verdammt, in einer Burgerbude zu schuften.

Anschließend arbeitete ich den groben Verlauf der Geschichte aus – wie soll die Geschichte enden, wie beginnen, warum geht das Monster einem Beruf nach? – und konnte mich endlich aufs Schreiben stürzen. Die restlichen Einzelheiten ergaben sich dann während des Schreibprozesses.

Nach einer kleinen Kopfpause komme ich im dritten und letzten Teil meiner Projektresultate auf die Ausschreibung des Amrûn-Verlags zu sprechen.

 


1 Kommentar

  1. […] Der zweite Teil meiner Projektresultate wird sich um die Ausschreibung des ohneohren-Verlags drehen. […]

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